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Ich in meinem Apartment
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Tag 24 - Zwischenstopp Takamatsu und Abenteuer Capsel Hotel

lördag 14 november 2009 Tosa District, Kochi prefektur, Japan
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Rapportera

Auf meinem Weg zu meiner letzten Station, Osaka, legte ich in Takamatsu einen kleinen Zwischenstopp ein. Die Stadt selbst kannte ich schon – hier waren wir bereits letztes Jahr 2 Tage zu Gast (hier fand ich z. B. meinen Kimono in einem SecondHand-Laden). Grund meines nochmaligen Besuches war der Ritsurin Garden – einer meiner japanischen Lieblingsgärten. Letztes Jahr in der Kirschblüte wollte ich ihn dieses Jahr nochmal in den Herbstfarben ansehen und fotografieren. Für die richtig rote Prachtzeit war ich allerdings noch etwas zu früh (!) dran. Wie ich mir der ausgeliehene Audio-Guide erzählte, stehen die Ahornbäume erst gegen Ende November in der besten Färbung. Aber wie ihr auf den Fotos erkennen könnt, wurde ich trotzdem nicht enttäuscht. Ganz nebenbei, muss ich meine Aussage von Hiroshima über deutschsprachiges Informationsmaterial revidieren: auch der Ritsurin Garden in Takamatsu bietet Flyer und Audio Guide in Deutsch an.
In Osaka dann angekommen wartete ein Abenteuer auf mich, auf das ich mich schon seit langem gefreut habe: die Übernachtung in einem Capsel-Hotel. Wer noch nicht davon gehört hat, bei einem Capsel-Hotel ist der Name Programm. Mehrere über- und nebeneinander gestapelte Mini-Apartments (ich nenne sie auch ganz liebevoll „Hundeboxen“) bieten Platz für jede Menge Übernachtungsgäste (siehe auch Fotos). Entstanden sind diese Hotels aufgrund fleißiger Männer, die zu lange arbeiteten oder mit ihren Kollegen einen tranken und daher die letzte Bahn nach Hause verpassten. Damit sie zweckmäßig und günstig ein Dach über den Kopf hatten und trotzdem am nächsten Morgen frisch zur Arbeit erscheinen konnten, wurden diese Mini-Schlafkojen erfunden. Aufgrund dieser Entstehungsgeschichte war es gar nicht so einfach, ein Hotel zu finden, dass auch für Frauen geöffnet ist (englischsprachige Homepage sowie kein Tattooverbot kamen als weitere Hürden dazu). Hier in Osaka bin ich dann aber doch fündig geworden. Neben den doch unerwartet relativ geräumigen Hundeboxen (inkl. TV) hatte das Hotel noch weitere Annehmlichkeiten, wie Gemeinschaftsräume (mit Internet-Zugang und TV), jeweils für die Geschlechter getrennte Bäder und es wurden ein (wenn auch hässlicher) Hausanzug sowie Handtücher zur Verfügung gestellt. Mal sehn, wie sich’s darin schläft.

またあした。

Jessica Ruckriegel
Senast aktiv - från Kanazawa, Ishikawa prefektur, Japan
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